Mit Kindern in Lissabon

Jedes Jahr steht bei uns eine Städtereise an, dieses Mal sollte es Lissabon werden. Eine Städtereise mit Kindern? Geht das? Ist das dein Ernst? Sicher? Ja ganz sicher und macht ganz viel Spaß. Glaubt mir! Klar, ohne Kindern kann man natürlich viel entspannter Museen bis zum Abwinken anschauen und den Abend zum Morgen machen aber mit Kindern lernt man die Stadt von einer ganz anderen Seite kennen. Städte sind eh hektisch genug und mit Kindern erlebt man eine Stadt dann viel ruhiger und gelassener.
Unsere Unterkunft habe ich im Voraus über Airbnb gebucht. Nachträglich kann ich sagen, dass die Unterkunft etwas größer hätte sein können. Dafür war die Lage ganz gut. Wir waren Zentral im unteren Viertel Martin Moniz und in der Nähe zum Rossio.

Aussichtsplatform Miradouro Sao Pedro Alcantara

Was mir so sehr an Lissabon gefallen hat? Diese Leichthaftigkeit der Lissaboner. Die Menschen dort sind so entspannt. Es ist so, als würde die Uhr dort stehen bleiben.

Die berühmte Tram 28

Was haben wir in Lissabon alles gemacht? Am ersten Tag haben wir eine Tuk-Tuk Tour durch Alfama gemacht. Alfama ist das antike Viertel von Lissabon versehen mit engen Gassen und alten Häusern. Leute ich sage euch, eine Tuck-Tuck Tour ist ein absolutes Muss für euren Lissabon Urlaub. Auch wenn der Preis hierfür abschreckend im ersten Moment ist, lohnt es sich definitiv. Den Buggy kann man ohne Probleme zusammengeklappt mitnehmen. Unsere Begleitung war etwas verrückt aber so lieb. Sie hat uns zu den Sehenswürdigkeiten auf unserer Tour sehr viel erzählt.
Am zweiten Tag sind wir ins "Oceanário de Lisboa" gegangen. Auf dem ehemaligen Expo Gelände liegt das größte Indoor Meeresaquarium in Europa. Mit etwa 12.000 Tieren gibt es viel zu sehen und zu bestaunen. Gerade die rießigen Glaswände mit Haien und Rochen sind atemberaubend. Zudem gibt es auch noch Pinguine und viele exotische Vögel zu begutachten.





Raus aus dem Oceanario sind wir mit der Gondel zur Vasco de Gama Brücke gefahren und haben das Viertel dort erkundet.

Gondelfahrt zur Vasco de Gama Brücke

Am nächsten Tag sind wir an das Nordufer von Lissabon gefahren, das Belém Viertel. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten, nationalen Denkmälern und Parkanlagen findet man die leckeren Törtchen von Belém, die Pastel de Nata . Ich bin eigentlich kein Fan von Pudding Stückchen, aber die waren echt super lecker!


Die berühmten Pasteis de Belém


Da es hier viel zu sehen gibt, sind wir sogar zweimal nach Belém gefahren. Man kann sich hier das Mosteiro dos Jerónimos und das Torre de Belém anschauen. Letzteres, ein UNESCO Weltkulturerbe, ist ein Leuchtturm und liegt direkt am Tejo und sollte die ankommenden Schiffe der portugiesichen Seefahrer begrüßen.

Mosteiro dos Jerónimos

 Torre de Belém

Zudem gibt es noch das Padrao dos Descobrimentos (Seefahrerdenkmal) welches die wichtige Persönlichkeiten wie Vasco de Gama aufzeigt.


 Padrao dos Descobrimentos



In dem Viertel gibt es eine schöne Parkanlage welches sich perfekt für eine Pause eignet. Ausgestattet mit einer Picknickdecke und den leckeren Törtchen kann man hier perfekt die warme Sonne von Lissabon genießen. 




Unweit hiervon gibt es einen Botanischen Garten, den Jardim Botanica d'Ajuda, eins der ältesten botanischen Gärten Portugals.

Jardim Botanica d'Ajuda


Was wir noch alles gemacht haben? Den Zoo von Lissabon besucht. Ich bin eigentlich nicht so ganz der Fan von einem Zoo, weil meistens die Tiere nicht Artgerecht gehalten werden. Aber der in Lissabon war echt traumhaft. So viel Natur für die Tiere. Man konnte den Tieren echt ansehen, dass es Ihnen gut geht. Vor allem gibt es eine große Auswahl an Tieren, die man so in Deutschland nicht oft zu sehen bekommt.









Da wir ja genug Zeit hatten, haben wir uns für einen Tag einen Mietwagen gemietet. Mach das bitte aber schon von Deutschland aus, so ist es günstiger, als vor Ort. Wir sind dann raus aus der Stadt nach Cascais gefahren. Cascais ist eine Küstenstadt westlich von Lissabon. Die Badesachen haben wir mitgenommen und konnten für einen Tag gechillt am Sandstrand den Tag verbringen, die Altstadt besichtigen und lecker Fisch essen. 

Cascais



Ansonsten kann man in der Stadt und am Tejo sehr schön spazieren gehen. Das ich mich in diese Stadt verlieben würde, hätte ich nicht gedacht. Es gibt überall leckeres Essen. Ich als Türenliebhaberin, hätte unzählige schöne verschnörkelte Türen fotografieren können. Was man auch machen sollte, ist einen einheimischen Markt zu besuchen und gutes Olivenöl kaufen. 

Ponte 25 de Abril



Überzeugt euch selbst, verfallt in den Zauber von alten Häusern und engen Gassen. Wagt es mit Kindern in diese tolle Stadt und vergisst nicht eine Tuk-Tuk Tour zu machen!







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